Migranten Unternehmen e.V. Migranten Unternehmen e.V.
Berufliche Integration von Neuzuwanderern in Unternehmen des Handwerks

Das Projekt BINU findet in Hochfeld und Marxloh statt und will Zuwanderinnen und Zuwanderer in den Arbeitsmarkt integrieren. Die Kooperationspartner sind MUT e.V. und das Bildungszentrum Handwerk der Kreishandwerkerschaft Duisburg.



  • Die zentrale Zielgruppe sind Zuwanderinnen und Zuwanderer aus Rumänien und Bulgarien, die in Duisburg leben und zwischen 18 und 35 Jahre alt sind.
  • Nach einer aktuellen Bevölkerungsstatistik der Stadt Duisburg (Stand 31.12.2015) leben 14.360 bulgarische und rumänische Staatsbürgerinnen und Staatsbürger in Duisburg.
  • Auffallend viele Neuzuwanderer leben in den beiden Stadtteilen Hochfeld (3.820) und Marxloh (3960). Hierbei handelt es sich um Stadtteile, die als "sozial schwächer" gelten (hohe Arbeitslosigkeit, hohe SGB II-Quote, geringe Einkommen, viele leer stehende Wohnungen).
  • Die Neuzuwanderer haben nur ganz selten Anspruch auf Arbeitslosengeld I oder II. Einige leben nur vom Kindergeld. Andere Einkommensquellen sind Saisonarbeit, Gelegenheitsjobs oder Arbeit in der Schattenwirtschaft. In der Regel haben die Neuzuwanderer/innen, keine Qualifikation und kaum Deutschkenntnisse.

Das Projekt leistet einen Beitrag zur Integration dieser Menschen in den ersten Arbeitsmarkt. Das Bildungszentrum führt flexible, modulare, auf die Lebenssituation der Zielgruppe zugeschnittene Qualifizierungen durch, zu denen Deutschkurse, Rechnen und "Integrationswissen" gehören.

Jugendliche und junge Erwachsene sollen in Bereichen des Handwerks, in denen absehbar Fachkräfte und Fachkräftehelfer gesucht werden, Beschäftigungsperspektiven bekommen.

Das Projekt BINU wird im Rahmen der ESF-Integrationsrichtlinie Bund, Handlungsschwerpunkt Integration statt Ausgrenzung (IsA), durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert.

BINU Projekt-Flyer zum Download